Anwendungsgebiete


Akupressur eignet sich gut zur Vorbeugung, aber ebenso bei leichten und mittelschweren Erkrankungen und Störungen. Behandelt werden hauptsächlich Spannung, Härte, Steifheit, Schmerzen und Sensibilitätsstörungen bei Muskeln und Sehnen, Gelenken und Nervenbahnen. Gute Erfolge zeigt sie bei körperlichen und/oder psychischen Beschwerden wie Kopfweh, Verspannungen, Übelkeit, Nervosität, Reisekrankheit und Schlafstörungen.

Im gynäkologischen Bereich lassen sich damit Menstruationsbeschwerden, Blutungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen wâhrend der Schwangerschaft behandeln. Narbengewebe und faltige Haut können durch Akupressur besser durchblutet werden. Auch bei grippalen Infekten, Erkâltungen, Husten (akute Bronchitis) kann Akupressur erfolgreich eingesetzt werden.


Akupressur ersetzt bei schwereren Erkrankungen keine ärztliche Behandlung, kann sie aber,ebenso wie andere Formen der Traditionellen Chinesichen Medizin, wie Shiatsu, Reiki,oder Akupunktur, ergânzen.
Für Kinder wurde eine besonders sanfte Variante der Tuina-Methode entwickelt. Diese Massageform kann etwa bei fieberhaften Infekten, Durchfall oder insgesamt Entwicklungsstörungen eine wirksame und nebenwirkungsfreie Behandlungsalternative bieten.
Akupressur eignet sich gut zur Selbstbehandlung. Allerdings empfiehlt sich für die genauere Kenntnis der zu behandelnden Punkte eine fachgerechter Anleitung, um nicht unbeabsichtigt Schaden anzurichten. Bücher oder Zeitschriften sind unzureichend.




 
Empfehlung:  1
Was ist chinesische Akupressur (Akupressurpunkte bei unterschiedlichen Beschwerden)